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Kategorie: Podcast

Zitat von Kraftklub aus dem Song Wie ich "Du bist gut, so wie du bist, bleib' dir treu Oder ich reiß' einfach alles ein und bau' die Scheiße neu"

Episode 22: Wer sagt da Ich beim Treueschwur?

Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung. Nicht nur unser Körper verändert sich beständig, auch unsere Psyche passt sich den Umständen an. In unterschiedlichem Maße, aber jeder Mensch lernt. Allein das bedeutet Veränderung. Wie also können wir, um die Veränderung wissend, Beständigkeit versprechen? Wie können wir einen Treueschwur ableisten? Was macht uns loyal? Und warum? Rita und Nora bemühen sich um eine Unterscheidung der Begriffe Treue und Loyalität. Und landen vor allem erst mal bei sich selbst. Denn am Ende ist es schon schwer genug, sich selbst treu zu sein. Zumindest solange man gar nicht weiß, wer dieses Ich überhaupt ist, dem wir treu sein sollen – oder das am Ende vielleicht auch anderen die Treue verspricht.

Ritas Literaturliste:

  • Buber, Martin: Zur Verdeutschung der Preisungen. Beilage zu Das Buch der Preisungen. Heidelberg: Lambert Schneider. 1958.
  • Horkheimer, Max/ Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt/Main: Fischer. 1969.
  • Husserl, Edmund: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Hamburg: Meiner. 2007.
  • Knipp, Jens/ Meier, Frank (Hrsg.): Treue zur Wahrheit: Die Begründung der Philosophie Alain Badious. Münster: Unrast Verlag. 2010.
  • Koller, Hans-Christoph: Bildung anders denken. Einführung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: Kohlhammer. 2011.
  • Kraftklub: Wie ich. Album In Schwarz. 2014.
  • Rosa, Hartmut: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. (Hierin v.a.: Kap. IV.1 Angst und Begehren als elementare Formen der Weltbeziehung.) Berlin: Suhrkamp. 2016.
  • Rosenzweig, Franz: Der Mensch und sein Werk. Gesammelte Schriften, Band IV Sprachdenken im Übersetzen. Dordrecht/Boston/Lancaster: Martinus Nijhoff Publishers. 1984.
  • Wise Guys: Romanze. Album Radio. 2006.

Der Song zum Podcast:

Zitat von Dr. Matthias Burchardt: Der Akteur im Feld des Internets ist nicht die Person, sondern der Avatar.

Episode 21: Digitalisierung – Friss oder stirb!

Premiere im WDDD-Podcast: Wir haben das erste Mal einen Gast. Dr. Matthias Burchardt, Philosoph an der Uni Köln. Matthias Burchardt bezeichnet sich selbst als Digitial Pioneer – er gehört zu den Menschen, die das Konstrukt Digitalisierung schon kennen, seit die ersten Pixel die weite Welt des Internets erobert haben. Als Text noch weit wichtiger war als Bilder. Zusammen mit ihm fragen wir uns: Was macht Digitalisierung mit uns als Menschen? Was bedeuten Interaktionsdesign und ständige Unterbrechung für unseren Alltag? Gibt es mehr Freiheiten oder macht uns das ständige im Netz sein zu Gefangenen von Maschinen und Algorithmen?

Links zur aktuellen Episode:

Literaturliste:

  • Anders, Günther: Die Antiquiertheit des Menschen. München: Beck. 1956.
  • Arendt, Hannah: vita activa oder Vom tätigen Leben. München: Pieper. 1967.
  • Doctorov, Cory: Little Brother.
  • Doctorov, Cory: For the win.
  • Eggers, Dave: Der Circle. Köln: KiWi. 2013.
  • Elsberg, Marc: Blackout. Morgen ist es zu spät. Berlin: Blanvalet. 2012
  • Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. 9. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2008.
  • Graupe, Silja: Die Macht ökonomischer Bildung. Das ökonomische Menschenbild und sein Einfluss auf das Demokratieverständnis. In: Ursula Frost, Markus Rieger-Ladich (Hrsg.): Demokratie setzt aus. Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. 2013, S. 85-112.
  • Han, Byung-Chul: Im Schwarm des Digitalen. Berlin: Matthes & Seitz. 2013.
  • Haraway, Donna: A Cyborg Manifesto. Simians, Cyborgs, and Women. The Reinvention of Nature. London: Free Association Books. 1984.
  • Hillenbrand, Tom: Drohnenland. Köln: KiWi. 2014
  • Harris, Michael John: The end of absence. Reclaiming what we’ve lost in a world of constant connection. London: Penguin. 2014.
  • Horkheimer, Max: Der Begriff der Bildung. In: Ders: Sozialphilosophische Studien. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1972. [Orig. 1952]
  • Jungk, Robert (Hrsg.): Off Limits für das Gewissen. Briefwechsel zwischen Günther Anders und Claude Eatherly. Reinbek: Rowohlt. 1961.
  • Marinetti, Filippo: Das futuristische Manifest. In: Le Figaro. 20.02.1909.
  • Noltze: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität. Hamburg: edition Körber-Stiftung. 2010.
  • Serres; Michel: Erfindet Euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2013.
  • Suarez, Daniel: Daemon.
  • Suarez, Daniel: Darknet.
  • Suarez, Daniel: Kill Decision.
Zitat von Rita Molzberger: Witz ist eigentlich der Vorläufer von Vernunft. Früher hieß witzig: Die Gabe, die man mitbekommen hat, zu verstehen.

Episode 20: Humor ist ein Saft

Klingt komisch, aber Rita und Nora sprechen in dieser Episode ganz ernsthaft über Humor. Gut, bis auf die gelegenlichen Flach- und Wortwitzphasen, aber die haben wir euch in den Kapitelmarken gekennzeichnet. Auch sonst haben wir es diesmal etwas strukturierter angehen lassen: Wir haben uns von den Thesen Heinrich Lützelers leiten lassen – einem Bonner, der über die Philosophie des Kölner Humors geschrieben hat. Mit seiner Hilfe versuchen wir, Witz von Humor zu unterscheiden, widmen uns den Zynikern und der Ironie. Fröhnen der leichten Unterhaltung und lehnen es hin und wieder auch moralisch ab, dass sich jemand über etwas lustig macht.

Clips zum Thema Las Vegas

Jimmy Kimmel nach dem Attentat in Las Vegas
Trevor Responds to the Las Vegas Shooting & Trump Tweets the Weekend Away: The Daily Show

Ritas Literaturliste

  • Freud, Sigmund (1925): Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. In: Gesammelte Schriften, Band 9. Leipzig, Wien, Zürich: Internationaler Psychoanalytischer Verlag
  • Lützeler, Heinrich (1954): Philosophie des Kölner Humors. Honnef/Rh.: Peters.
  • Pleßner, Helmuth (2003): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens. Frankfurt/Main: Suhrkamp. [Original: 1941]
  • Schlegel, Friedrich (1986): Athenäums-Fragmente und andere Schriften. Stuttgart: Reclam. [Original: 1798] Zugänglich auch über http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Fragmentensammlungen/Fragmente

Schmankerl:

Friedrich Schlegel, a.a.O., Fragment 37:

„Manche witzige Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zwei befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung.“

Rita stellt fest: Aha die Nora ist Stoikerin. Nora antwortet: Watt bin ich?

Episode 19: Glück ist ein domestiziertes Eichhörnchen

Wann sind wir eigentlich glücklich? Und wie lange hält Glück eigentlich an? Wir haben einen Comic von The Oatmeal zugeschickt bekommen und haben ein bisschen darüber nachgedacht. Wir haben den Stoikern einen kleinen Besuch abgestattet, über Ataraxie gesprochen, über domestizierte Eichhörnchen, Gehirn-Orgasmen beim Rätsel lösen und die Frage, warum wir uns das Leben hier in Westeuropa eigentlich immer noch „leicht machen“ müssen.

Ritas Literaturliste:

  • Aristoteles: Nikomachische Ethik. Übersetzt von Franz Dirlmeier. Stuttgart: Reclam. 2003.
  • Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Studienausgabe in 12 Bänden. Band 1. Würzburg: Könisghausen & Neumann. 2009.
  • Fuchs, Birgitta/ Farokhifar, Karin/ Schütte, André (Hrsg.): Glück. Annäherungen an einen unsteten Zustand. Reihe nachdenken. Band 1. Rheinbach: CMZ. 2012.
  • “Glück/ Glückseligkeit” in: Mittelstraß, Jürgen (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart, Weimar: Metzler. 1995.
  • Pieper, Annemarie: Glückssache. Die Kunst gut zu leben. 4. Auflage. München: dtv. 2007.
    Wolf, Ursula: Aristoteles‘ Nikomachische Ethik. PDF verfügbar unter d-nb.info.

Und das ist der Cäthe-Song, von dem Rita und Nora gesprochen haben:

Rita: "Die Welt ist nicht sicher. Existenz ist bedroht. Immer" Nora: "Mit jedem Atemzug" Rita: "Und wir sterben um Himmels Willen! Das ist so."

Episode 18: Wir werden alle sterben!

Das ist aber noch kein Grund in Panik zu verfallen. Denn der Sterblichkeit steht ja auch die Geburt gegenüber und das Mensch werden. Trotzdem verändert sich unser Blick auf das Leben, wenn wir uns unserer Sterblickeit bewusst werden. Wenn wir eh alle sterben, warum streben wir dann nach Sinn? Begeben wir uns zum Beispiel in ein Raumschiff und betrachten die Erde aus dem All, ist alles Menschsein zusammengeschrumpft auf einen winzigen blauen Punkt – angeleuchtet von der Sonne. Werden und Vergehen, gut und böse – alles wird eins. Ohne Unterschied.
Wir begeben uns mit euch in unendliche Weiten – und unendliche Tiefen. Auf der Suche nach Antworten auf existentielle Lebensfragen – Aug in Aug mit der Sinnlosigkeit.

Ritas Literaturliste:

  • De Beauvoir, Simone: Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le Deuxième Sexe. 1949.]
  • Bollnow, Otto Friedrich: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie. Schriften. Studienausgabe in zwölf Bänden, Band 4. Würzburg: Königshausen & Neumann. 2009.
  • Camus, Albert: Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde. In neuer Übersetzung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le mythe de Sisyphe. 1942.]
  • Fink, Eugen: Der Mensch als Fragment. In: Zur Krisenlage des modernen Menschen. Erziehungswissenschaftliche Vorträge. Würzburg: Königshausen & Neumann. 1989.
  • Sartre, Jean-Paul: Der Existenzialismus ist ein Humanismus und andere philosophische Essays 1943 – 1948. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: L’existentialisme est un humanisme. 1946.]
  • Buber, Martin: Ich und Du. Stuttgart: Reclam. 2008. [Original: 1923.]

Weitere Links zum Thema:

Der Radiolab Podcast über die Voyager: „Where the sun don’t shine“ (Ab 18’20“)

Die Liebesgeschichte, die auf der Golden Plate mit der Voyager ins All geschickt wurde: „Voyager’s love story

Schönheit ist Futter für die Seele

Episode 17: Schönheit ist Futter für die Seele

Was ist eigentlich Schönheit? Wie können wir das definieren? Das fragt sich Rita, während sie zwei Menschen dabei zuschaut, wie sie sich über ein Kunstwerk streiten. Ist das jetzt schön? Oder eher nicht? Nora hat sich eine ähnliche Frage gestellt als sie einen Online-Artikel zu einem Beitrag über Brutalismus verfasst. Ist das jetzt schön? Faszinierend auf jeden Fall. Aber schön? Es bleibt ein zerissenes Gefühl und die Frage: Wie können wir eigentlich Schönheit auf einen gemeinsamen Nenner bringen? In der Diskussion landen wir bei Platon, Plotin und Schiller. Aber auch bei Depressionen und dem Wort Anästhese – die völlige Abwesenheit des Gefühls für das Schöne. Und nicht umsonst ist das Wort mit der Anästhesie verwandt… eine ziemlich spannende Reise durch die Gedankenwelt rund um die Schönheit.

"Ich kann mich schon mal locker machen, aber auch das nur sehr hart" Zitat von Rita Molzberger

Episode 15: Verhärten kann auch Spaß machen

In Episode 6 hatten wir es ja schon mal von Höflichkeit – und irgendwie ist Nora mit dem Begriff nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt das an einem Missverständnis! Denn vor kurzem hatte Sven Preger bei Deutschlandfunk Nova den Sprachkünstler Fabian Neidhardt zu Gast. Seine These: Wir stellen Unverbindlichkeit ganz oft mit Höflichkeit gleich. Florian Neidhardt beschäftigt sich mit Weichmachervokabeln in der Sprache. Wir folgen ihm auf dieser Spur. Denn in unserer Sprache findet sich auch immer der Zeitgeist wieder. Wofür also brauchen wir die Verflüssigung? Wo ist sie gut? Wo hinderlich? Und was ist mit der vollständigen Verflüchtigung, wie sie sich zum Beispiel im Phänomen des Ghosting manifestiert? Bei aller Viskosität der Gedanken sind sich Rita und Nora am Ende einig: Wir brauchen die Verhärtung – für den Diskurs und die Streitkultur. Aber eben nicht nur.

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Inspiriert zu dieser Podcast-Episode hat uns der Talk von Fabian Neidhardt mit Sven Preger in „Eine Stunde Talk“ bei Deutschlandfunk Nova.

"Der Minimalismus kann eine Weise des Kommunikationsverzichts sein"

Episode 14: Die fiese Schwester von Nietzsche

Was macht man eigentlich, wenn man über Minimalismus sprechen will und dann feststellt: Eigentlich haben wir nicht so richtig Ahnung von dem Thema? Kein Problem, sprechen wir halt über Dingbeziehungen. Schließlich sind die essentiell im Bezug auf Minimalismus. Und schon geht das Nähkästchen auf und Rita erzählt von ihren FAST libidinösen Beziehungen zu Stiften (schönes Wort übrigens „libidinös“) und Nora über die hässliche Weihnachtsmann-Glocke von Oma, die nie, aber auch wirklich nie zum Einsatz kommt. Wir stellen uns aber auch ganz essentielle Fragen. Warum hängen wir unser Herz eigentlich an Dinge? Warum fällt es uns so schwer, uns von Dingen zu trennen? Warum häufen wir Sachen an, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Und gibt es unterschiedliche Arten, Dinge zu kaufen? Eindeutig ja! Die Erklärung dazu, gibt’s in dieser Episode.

Danke übrigens an den Daddies in Distress Podcast, bei denen es zufällig auch um Minimalismus ging, für diesen Link:

Zitat von Rita: Das ist das Problem, dass man unter Vernunftbedingungen einsieht, man kann Glück nicht herstellen, aber man möchte so gerne...

Episode 13: Das Unglück zurückschlagen

Das fängt ja schon gut an mit der Folge 13 – da vergessen wir glatt uns vorzustellen! Muss an der Zahl liegen! Ein perfekter Anlass, um über Aberglauben zu sprechen. Und wo landen wir? Bei der Frage, ob, wie, wann oder warum wir Glück herstellen wollen oder möchten. Oder eben auch nicht. Denn: Aberglaube versucht in erster Linie, Glück herzustellen, beziehungsweise Unglück abzuwenden. Und natürlich landen wir auch wieder bei dem guten alten Aristoteles. Und der Eudaimonia – den guten Dämonen. Und bei Selbsterhellung. Eine kleine Reise ins Glück – oder das, was wir darunter verstehen.

Und weil wir – verflixte Folge 13! – auch noch vergessen haben euch zu sagen, wie und wo ihr uns erreichen könnt, reichen wir das hier nach: Schickt uns euer Feedback gerne via Twitter (@WDDD_Podcast), Facebook, E-Mail (nora (at) wasdenkstdudenn.de oder rita (at) wasdenkstdudenn.de) – und auch im Sendegate sind schon Nachrichten an uns gelandet. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!

Den Titel für diesen Podcast hat – mal wieder – Rita beigesteuert:

Zitat von Rita: Das ist ein Gedanke, des Neuhumanismus, den ich hoch aktuell finde: Dass ich mit meinem Leben einen Vorschlag mache, was Menschheit sein könnte.

Episode 12: Gib dir die Weckschelle!

Wie konnte das nur passieren? Es haben doch alle gewusst! Die Frage wird gerne im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt und nein, die können wir nicht beantworten. Was wir uns aber fragen können: Wann setzen wir eigentlich Wissen in Handlungen um? Aktuell schön zu sehen an der Debatte um Plastikmüll und To-Go-Becher. Wir wissen alle: Plastikmüll und To-Go-Becher sind schlecht für die Umwelt. Sie vergiften unser Wasser und töten Meerestiere. Wir finden das zwar alle ganz schlimm, trotzdem fällt es uns schwer, unser Leben so zu ändern, dass wir deutlich weniger Plastikmüll produzieren. Warum? In dieser Episode diskutieren wir die Rahmenbedingungen. Wann handeln wir? Wie entwickeln wir Handlungsalternativen? Und wie setzen wir einen Veränderungsprozess in Gang? Denn egal, welche Begründung wir finden, warum wir unser Wissen nicht in Handlung übersetzen. Sind die Dinge, die wir täglich tun, alternativlos? Manche schon. Essen zum Beispiel. Manche aber auch nicht, vor allem nicht in der Retrospektive: „Das auszuhalten ist wahrscheinlich ganz schwer, dass es immer auch ein alternatives Handeln gegeben hätte.“ Und dann? Weckschelle!

Das ist übrigens der Artikel, über den wir eingangs ganz kurz sprechen: Neu entdecktes Tagebuch – Jeder konnte es wissen (Zeit online vom 22. Juni 2011)