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Episode 174: Über Geld, Macht und Philantrophie

Kai Viehof hat ein Millionenerbe ausgeschlagen. Sein eigenes Vermögen spendet er großzügig an Organisationen, die sich für Demokratie einsetzen. Hate Aid zum Beispiel. Oder Brand New Bundestag. Und er spricht öffentlich über die ungerechte Verteilung von Vermögen, die damit einhergehende Machtkonzentration und wie er sich eine gerechtere Welt vorstellt.

In dieser Folge denken wir gemeinsam nach über Reichtum und Verantwortung, den zwiespältigen Begriff des Philantrophen, über Habitus und Status. Und was es auch für die Familie bedeutet, so offen und öffentlich über das Thema Reichtum und Vermögensungleichheiten nachzudenken und zu sprechen.

Literaturtipps zur Folge:

  • Bourdieu, Pierre (2015): Die verborgenen Mechanismen der Macht. Schriften zu Politik & Kultur 1. Herausgegeben von Margarete Steinrücke. Hamburg: VSA.
  • Bourdieu, Pierre (1979): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Berlin: Suhrkamp.
  • Bregman, Rutger (2021): Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Hamburg: Rowohlt.
  • Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambitionen. Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden, und etwas schafft, das wirklich zählt. Hamburg: Rowohlt.
  • Eribon, Didier (2020): Rückkehr nach Reims. 20. Auflage. Berlin: Suhrkamp.
  • Ernaux, Annie (2020): Der Platz. 3. Auflage. Berlin: Suhrkamp.
  • Goffman, Erving (1959) Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag. München: Piper, S. 48–75.
  • Jaff, Aya (2025): Broligarchie. Die Machtspiele der Tech-Elite und wie sie Fortschritt verhindern. Berlin: Ullstein.
  • Klein, Sebastian (2025): Toxisch reich. Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet. München: oekom.
  • Nussbaum, Martha (2008): Die Grenzen der Gerechtigkeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
  • Oldenburg, Felix (2025): Der gefesselte Wohlstand: Wo die Milliarden liegen, mit denen wir die Welt verbessern können. Berlin: Econ.
  • Ostrom, Elinor (2011): Was mehr wird, wenn wir teilen: Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München: oekom.
  • Ostrom, Elinor (2012) Die Verfassung der Allmende. Jenseits von Markt und Staat. Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Rawls, John (1979): Eine Theorie der Gerechtigkeit. Berlin: Suhrkamp.
  • Sen, Amartya (2003): Die Idee der Gerechtigkeit. München: C.H. Beck.

Genannte Organisationen:

Zitat von Rita Molzberger

Episode 59: Fritten zu Gold!

Geld ist eine schwierige Angelegenheit. Und eine, über die Philosoph:innen nicht allzu gerne referieren. Es gibt also nicht richtig viel philosophische Literatur zum Thema Geld. Dabei hat Geld einen großen Einfluss auf unser Leben. In allen Bereichen. Es ist existentiell. Es entscheidet über unseren sozialen Status. Es entscheidet, ob und wie wir medizinisch versorgt werden, zum Beispiel im Alter. Oder wie würdevoll. Am Geld hängen also ganz entscheidende Lebensfragen. Und die gehören diskutiert – nicht nur als Metathema „Wirtschaft“.

Ritas Literaturliste:

  • Aristoteles: Nikomachische Ethik. München 2004.
  • Brodbeck, Karl-Heinz: Die Herrschaft des Geldes. Geschichte und Systematik. Darmstadt 2009.
  • Derrida, Jacques: Falschgeld. Zeit geben I. München 1993.
  • Hénaff, Marcel: Der Preis der Wahrheit. Gabe, Geld und Philosophie. Frankfurt/Main 2009.
  • Marx, Karl: Das Kapital. Hamburg 2016.
  • Schlitte, Annika: Die Symbolik des Geldes – Das philosophische Erkenntnisinteresse von Georg Simmels Philosophie des Geldes. München 2010.
  • Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. Gesamtausgabe, Band 6. Frankfurt/Main 2011. [Orig. 1900]
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