
Die australische Philosophin Kate Manne plädiert dafür, dass wir mit Freundinnen über die red flags ihrer Partner sprechen. Als feministische Praxis. Denn während wir öffentlich und via Social Media immer gerne bereit sind, Beziehungen zu kommentieren, ist das im Privaten nicht immer so. Das sagt auch etwas über unsere Freundschaften aus.
In ihrem Newsletter-Text „Friends don’t let friends ignore their husband’s red flags“ plädiert Kate Manne dafür, sich im Privaten in die Beziehungen von Freund*innen einzumischen. Sie erklärt an einem aktuellen Fall, dass es sich dabei um gute feministische Praxis handelt und einen Akt der Liebe und Wertschätzung. Gleichzeitig sehen wir, dass Beziehungen anderer sehr wohl diskutiert werden – nämlich zum Beispiel in sozialen Netzwerken, wie der Fall des österreichischen Olympiasiegers Benjamin Karl zuletzt gezeigt hat. Wir sprechen darüber, wie Freundschaften sein müssen, damit wir ehrlich miteinander sein können. Und welche Rolle auch Sexismus und Misogynie dabei spielen, diese red flags erkennen und benennen zu können. Und was sich auch in Männerfreundschaften ändern muss.
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