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Browsing Tag: Humor

Episode 166: Göttliches Gelächter

Hat Humor eigentlich Grenzen, wenn es um Religion geht? Wie viel Humor hat das Göttliche und warum reagieren Menschen sensibel, wenn über den Glauben gelacht wird? Mit diesen Fragen beschäftigen sich in dieser Folge des „Was denkst du denn? Podcast die Journalistin Nora Hespers, die Philosophin Dr. Rita Molzberger und der Theologe, Clown und Sportwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider.

Ritas und Stefans Literaturliste:

  • Fink, Eugen (1960): Nietzsches Philosophie. Stuttgart. (v.a. Kap. 1: Die Artisten-Metaphysik, S. 7-42)
  • Gaut, Berys Nigel (1998): Just Joking: The Ethics and Aesthetics of Humor. In: Philosophy and Literature 22 Baltimore, S. 51-68.
  • Göktürk, Deniz (2017): Die Komik der Kultur. In: Wirth, Uwe (Hrsg.): Komik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart, S. 160-172.
  • Götz, Ignacio L. (2002): Faith, Humor and Paradox. Westport, CT.
  • Hemmelmann, Petra (2021): Ausgelacht? Die alte und neue Frage nach den Grenzen des Humors. In: Communicatio Socialis 1/2021. Online abrufbar unter https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0010-3497-2021-1-7.pdf?downloadfullpdf=1 (Datum des letzten Abrufs: 14.07.2025)
  • Kehlmann, Daniel (2017): Tyll. Reinbek.
  • Körner, Felix (2021): Der religiöse Witz. Zur Unterdrückung von Unterdrückung. In: Winkler, Ulrich/Boerger, Christian/Klenk, Joel (Hrsg.): Von Peripherien und Zentren, Mächten und Gewalten. Jerusalemer Ansätze für eine postkoloniale Theologie. Münster, S. 191ff.
  • Menze, Nadia (2024): Zur Anatomie der Karikatur. Aschaffenburg.
  • Moore, Christopher (2002): Die Bibel nach Biff. München.
  • Niven, John (2012): Gott bewahre. München. 
  • Plass, Adrian (2020): Tagebuch eines frommen Chaoten. Moers.
  • Tucholsky, Kurt Wrobel, Ignaz: Was darf die Satire? Gesammelte Werke in 10 Bänden. Hrsg. von Mary Gerold-Tucholsky und Fritz J. Raddatz. Band 2. Reinbek, S. 42 ff. [Orig. 1919]
  • Wieß, Andreas G. (2021): Ausgelacht?! Glaube und die Grenzen des Humors. Freiburg i. Br.
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Zitat von Rita Molzberger: Witz ist eigentlich der Vorläufer von Vernunft. Früher hieß witzig: Die Gabe, die man mitbekommen hat, zu verstehen.

Episode 20: Humor ist ein Saft

Klingt komisch, aber Rita und Nora sprechen in dieser Episode ganz ernsthaft über Humor. Gut, bis auf die gelegenlichen Flach- und Wortwitzphasen, aber die haben wir euch in den Kapitelmarken gekennzeichnet. Auch sonst haben wir es diesmal etwas strukturierter angehen lassen: Wir haben uns von den Thesen Heinrich Lützelers leiten lassen – einem Bonner, der über die Philosophie des Kölner Humors geschrieben hat. Mit seiner Hilfe versuchen wir, Witz von Humor zu unterscheiden, widmen uns den Zynikern und der Ironie. Fröhnen der leichten Unterhaltung und lehnen es hin und wieder auch moralisch ab, dass sich jemand über etwas lustig macht.

Clips zum Thema Las Vegas

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Ritas Literaturliste

  • Freud, Sigmund (1925): Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. In: Gesammelte Schriften, Band 9. Leipzig, Wien, Zürich: Internationaler Psychoanalytischer Verlag
  • Lützeler, Heinrich (1954): Philosophie des Kölner Humors. Honnef/Rh.: Peters.
  • Pleßner, Helmuth (2003): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens. Frankfurt/Main: Suhrkamp. [Original: 1941]
  • Schlegel, Friedrich (1986): Athenäums-Fragmente und andere Schriften. Stuttgart: Reclam. [Original: 1798] Zugänglich auch über http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Fragmentensammlungen/Fragmente

Schmankerl:

Friedrich Schlegel, a.a.O., Fragment 37:

„Manche witzige Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zwei befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung.“

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