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Browsing Tag: Kultur

Episode 179: Auffällig anders

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort „exzentrisch“ hört? An auffällig und bunt gekleidete Menschen aus Kunst und Kultur vielleicht? Oder an Menschen, mit Verhaltensweisen, die so deutlich von der Norm abweichen, dass man sie bemerken muss? Ritas These ist: Wir sind alle ein bisschen exzentrisch, bewegen uns also jenseits einer wie auch immer gearteten Mitte. Dieser These gehen wir in dieser Folge nach.

Ritas Literaturliste:

  • Buschnegg, Paul (2026): Sportler scheitern schöner (€). In. Die ZEIT Nr. 34 vom 12.08.2026.
  • Cohen, Ari Seth (2012): Advanced Style. New York: powerHouse Books.
  • Cohen, Ari Seth (2016): Advanced Style – Older and Wiser. New York: powerHouse Books.
  • Plessner, Helmuth (1928): Die Stufen des Organischen und der Mensch. Einleitung in die Philosophische Anthropologie. Berlin: de Gruyter.
  • Plessner, Helmuth (1941): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens. Bern: Francke.
  • Plessner, Helmuth (1959): Die verspätete Nation. Über die politische Verführbarkeit bürgerlichen Geistes. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Scheler, Max (1928): Die Stellung des Menschen im Kosmos. Darmstadt: WBG.
  • Welsch, Wolfgang (2003): Ästhetisches Denken. Stuttgart: Reclam.

Definition Exzentriker: https://de.wikipedia.org/wiki/Exzentriker

Episode 93: Der menschliche Maßstab

Ende Mai haben Rita und Nora eine Mail von einer Hörerin erhalten. Der Wunsch: Könnt ihr mal über das Thema „Vermenschlichung“ sprechen? Aber sowas von gerne! Vor allem, wenn uns schon in der Mail eine solche thematische Bandbreite angeboten wird. Vielen Dank für diesen Themenvorschlag, der uns auf eine ziemlich spannende und manchmal absurde Reise geschickt hat.

Die Grundfrage dazu beschäftigt die Philosphie schon lange. Und auch andere gesellschafts- und naturwissenschaftliche Disziplinen: Was ist der Mensch dem Wesen nach? Und was unterscheidet Menschen von Tieren? Fun-Fact: Ist gar nicht so leicht zu definieren und viele Versuche mussten mit wachsendem Wissen über die Tierwelt wieder ad acta gelegt werden. Denn auch Primaten haben Humor, Delfine begehen Suizid, Ratten kennen sowas wie Hilfsbereitschaft. Und auch das Thema „Religion“ ist noch nicht zu Ende diskutiert.

Rita findet aber ohnehin: Das Menschsein ist etwas eigenes und interessant genug. Es muss sich gar nicht zum Tier verhalten. Und es ist auch nicht der Maßstab für alles in dieser Welt. Aber da, wo wir uns nicht mal selbst als Menschen verstehen, müssen wir vielleicht gar nicht unbedingt in die Tierwelt schauen. Tun wir natürlich trotzdem, weil: Es ist so unfassbar spannend!

Ritas Literaturliste:

  • De Waal, Frans: Primaten und Philosophen: Wie die Evolution die Moral hervorbrachte. München 2008.
  • Dekkers, Midas: Von Larven und Puppen: Soll man Kinder wie Menschen behandeln? München 2005.
  • Filz, Walter: Der Affe zu Köln: Oder: Petermanns Rache. Köln 2010.
  • Grandin, Temple: Thinking in Pictures. London, Berlin, New York, Sydney 2006.
  • Lohmar, Dieter: Denken ohne Sprache. Phänomenologie des nicht-sprachlichen Denkens bei Mensch und Tier im Licht der Evolutionsforschung, Primatologie und Neurologie. Basel 2016. (Verfügbar unter: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-319-25757-0.pdf, Datum des letzten Abrufs 12.08.2020)
  • Suddendorf, Thomas: Der Unterschied: Was den Mensch zum Menschen macht. Berlin 2014.
  • Tomasello, Michael: Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens. Frankfurt/Main 2002.
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