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Tagesarchiv: April 13, 2018

Dass Sport für alle da sein soll - auch für Zitat Nora Hespers: "Frauen - das ist ein relativ neues Phänomen."

Episode 33: Sport als gesellschaftspolitische Bewegung

In schöner Regelmäßigkeit fordern bestimmte Gruppen von Fußballfans: „Politik raus aus den Stadien!“ – meist dann, wenn sich ein Verein mal wieder deutlich gegen Rechtsextremismus stellt oder gegen Diskriminierung und Homophobie ausspricht. Da stellen sich Rita und Nora die Frage: Geht das überhaupt? Ist Sport als Teil der Gesellschaft nicht per se immer auch politisch? Oder ist die Forderung gerechtfertigt und wenn ja, unter welchem Gesichtspunkt? Dazu lohnt sich ein Blick zurück in die Sportgeschichte der Neuzeit – und allzu weit müssen wir da gar nicht gucken. Egal ob im britischen „Sports“ oder in der olympischen Bewegung – Sport und gesellschaftspolitische Entwicklungen sind enger miteinander verknüpft als es auf den ersten Blick scheint. Und unsere heutige Vorstellung von Fairness und gleichen Chancen im Sport sind auch noch nicht allzu alt.

Ritas Literaturliste:

  • Behringer, Wolfgang: Kulturgeschichte des Sports. München 2012.
  • Böhme, Gernot: Ethik leiblicher Existenz. Frankfurt/Main 2008.
  • Court, Jürgen/Eckhard Meinberg (Hrsg.): Klassiker und Wegbereiter der Sportwissenschaft. Stuttgart 2006.
  • Huizinga, Johan: Homo ludens. Versuch einer Bestimmung des Spielelements in der Kultur. Amsterdam 1939.
  • Krüger, Michael (Hrsg.): Handbuch Sportgeschichte. Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport. Schorndorf 2010.
  • Schiller, Friedrich: Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen. Stuttgart 2000.
  • Sloterdijk, Peter: Du mußt Dein Leben ändern. Frankfurt/Main 2009.

Link zum Thema Sport und Politik:

Sportentwicklung in Europa unter Einbeziehung von Frauen | erschienen in Aus Politik und Zeitgeschichte B26/2004, Erscheinungsdatum: 17.06.2004 von Ilse Hartmann-Tews, abgerufen am 06.04.2018