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Episode 172: Über das Gute, Hoffnung und Solidarität

Was ist eigentlich das Gute? Und wie können wir uns selbst so in die Gesellschaft einbringen, dass mehr davon entsteht? Ein Gespräch über Hoffnung, Solidarität – und den Größenwahn, die Welt retten zu wollen.

Rita hat mit ihren Studis darüber diskutiert, was denn eigentlich das Gute ist und Nora hat sich auf der Suche nach mehr gesellschaftlichem Engagement mit Rutger Bregmans Buch „Moralische Ambitionen“ beschäftigt. Denn die Frage ist ja: Was ist eigentlich „das Gute“? Reicht es nicht auch, Dinge erstmal besser zu machen? Wo können wir ansetzen? Wie viele Menschen müssen wir erreichen, damit etwas wirklich und nachhaltig gut ist? Und finden wir Energie und Hoffnung für unser Tun? Sprechen wir drüber in dieser Folge „Was denkst du denn?“

Ritas Literaturliste:

  • Aristoteles (2006): Nikomachische Ethik. Übersetzt und hrsg. von Otfried Höffe. 5. Aufl. München: Beck.
  • Bentham, Jeremy (1988): An Introduction to the Principles of Morals and Legislation. Amherst, NY: Prometheus Books. [Orig. 1789]
  • Foot, Philippa (2004): Die Natur des Guten. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
  • Habermas, Jürgen (1991): Vom pragmatischen, ethischen und moralischen Gebrauch der praktischen Vernunft. In: Ders.: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 100-118.
  • Honneth, Axel (1992): Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
  • Kant, Immanuel (1990): Kritik der praktischen Vernunft. Hamburg: Meiner.
  • Kant, Immanuel (1998): Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. In: Akademie-Ausgabe IV. Berlin: de Gruyter.
  • Mill, John Stuart (1991): Utilitarianism. In: Ders.: On Liberty and Other Essays. Oxford: Oxford University Press.
  • Nagel, Thomas (1986): The View from Nowhere. Oxford: Oxford University Press.
  • Nussbaum, Martha (2006): Frontiers of Justice: Disability, Nationality, Species Membership. Cambridge, MA: Harvard University Press.
  • Rawls, John (1993): Political Liberalism. New York: Columbia University Press.

Noras Lesetipps:

  • Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambitionen. Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden und etwas schafft, das wirklich zählt. Rowohlt.
  • Neubauer, Luisa / Reemtsma, Dagmar (2023): Gegen die Ohnmacht. Meine Großmutter, die Politik und ich. (Tropen Verlag)
Zitat von Rita: Es ist eine Tragikomik in der wir leben, dass wir versuchen, es gut zu machen und die einzige Antwort dann der Tod ist. Für alle.

Episode 24: Hoffnung – Denken Sie groß!

Ende November dreht die Band Erdmöbel zusammen mit Judith Holofernes das Video zum neuen Song „Hoffnungsmaschine“ auf dem Ebertplatz in Köln. Einem – so kommt es vielen vor – hoffnungslosen Ort mitten in der Stadt. Nora ist beim Dreh vor Ort – und seitdem beschäftigt sie der Song. Wo brauchen wir eigentlich Hoffnung im Alltag? Ist es eine Art moderner Hoffnungslosigkeit, dass wir aktuell anscheinend nur den Ist-Zustand verwalten, anstatt hoffnungsvoll eine bessers Zukunft zu gestalten? Rita hat sich dem Thema aus einer politischen Betrachtung her genähert. Große Visionen und Utopien als Ausdruck einer Hoffnung auf ein bessers Leben. Sie sagt: „Hoffnung ist ein Möglichkeitsentwurf in Zukunft“, der aber auch das Scheitern mit einbezieht.

Der Song „Hoffnungsmaschine“ von Erdmöbel und Judith Holofernes:

Ritas Literaturliste:

  • Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung. 3 Bände. 10. Auflage. Frankfurt /Main: Suhrkamp. 2013. [Original 1954-1959]
  • Boethius: Trost der Philosophie. Köln: Anaconda. 2006.
  • Comenius, Johann Amos: Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens. Weimar: Gustav Kiepenheuer Verlag. 1958 [Original 1631]
  • Marcel, Gabriel: Philosophie der Hoffnung. München: Paul List. 1957.
  • Morus, Thomas: Utopia. Übersetzt von Hermann Kothe. Köln: Anaconda. 2007. [Original 1516]

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