
Was ist eigentlich Schönheit? Wie können wir das definieren? Das fragt sich Rita, während sie zwei Menschen dabei zuschaut, wie sie sich über ein Kunstwerk streiten. Ist das jetzt schön? Oder eher nicht? Nora hat sich eine ähnliche Frage gestellt als sie einen Online-Artikel zu einem Beitrag über Brutalismus verfasst. Ist das jetzt schön? Faszinierend auf jeden Fall. Aber schön? Es bleibt ein zerissenes Gefühl und die Frage: Wie können wir eigentlich Schönheit auf einen gemeinsamen Nenner bringen? In der Diskussion landen wir bei Platon, Plotin und Schiller. Aber auch bei Depressionen und dem Wort Anästhese – die völlige Abwesenheit des Gefühls für das Schöne. Und nicht umsonst ist das Wort mit der Anästhesie verwandt… eine ziemlich spannende Reise durch die Gedankenwelt rund um die Schönheit.
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Wir beobachten eine Situation – und in uns zieht sich alles zusammen. Wir möchten am liebsten im Boden versinken, schlagen betreten die Augen nieder, weil uns das, was wir sehen, zutiefst beschämt. Aber nicht, weil wir selber etwas gemacht hätten. Nein, wir schämen uns fremd – also stellvertretend für jemand anderen. Was ist also Fremdscham und wofür brauchen wir dieses Gefühl überhaupt? Um das zu klären, müssen wir erst mal ausloten, was denn Scham eigentlich ist. Welche Funktionen erfüllt Scham im gesellschaftlichen Zusammenleben? Welche Normen stecken dahinter? Und wie lösen wir Scham wieder auf? Achtung: Diese Episode kommt natürlich nicht aus ohne peinliche Geständnisse. Fremdscham vorprogrammiert…
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In Episode 6 hatten wir es ja schon mal von Höflichkeit – und irgendwie ist Nora mit dem Begriff nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt das an einem Missverständnis! Denn vor kurzem hatte Sven Preger bei Deutschlandfunk Nova den Sprachkünstler Fabian Neidhardt zu Gast. Seine These: Wir stellen Unverbindlichkeit ganz oft mit Höflichkeit gleich. Florian Neidhardt beschäftigt sich mit Weichmachervokabeln in der Sprache. Wir folgen ihm auf dieser Spur. Denn in unserer Sprache findet sich auch immer der Zeitgeist wieder. Wofür also brauchen wir die Verflüssigung? Wo ist sie gut? Wo hinderlich? Und was ist mit der vollständigen Verflüchtigung, wie sie sich zum Beispiel im Phänomen des Ghosting manifestiert? Bei aller Viskosität der Gedanken sind sich Rita und Nora am Ende einig: Wir brauchen die Verhärtung – für den Diskurs und die Streitkultur. Aber eben nicht nur.
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Inspiriert zu dieser Podcast-Episode hat uns der Talk von Fabian Neidhardt mit Sven Preger in „Eine Stunde Talk“ bei Deutschlandfunk Nova.

Was macht man eigentlich, wenn man über Minimalismus sprechen will und dann feststellt: Eigentlich haben wir nicht so richtig Ahnung von dem Thema? Kein Problem, sprechen wir halt über Dingbeziehungen. Schließlich sind die essentiell im Bezug auf Minimalismus. Und schon geht das Nähkästchen auf und Rita erzählt von ihren FAST libidinösen Beziehungen zu Stiften (schönes Wort übrigens „libidinös“) und Nora über die hässliche Weihnachtsmann-Glocke von Oma, die nie, aber auch wirklich nie zum Einsatz kommt. Wir stellen uns aber auch ganz essentielle Fragen. Warum hängen wir unser Herz eigentlich an Dinge? Warum fällt es uns so schwer, uns von Dingen zu trennen? Warum häufen wir Sachen an, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Und gibt es unterschiedliche Arten, Dinge zu kaufen? Eindeutig ja! Die Erklärung dazu, gibt’s in dieser Episode.
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Danke übrigens an den Daddies in Distress Podcast, bei denen es zufällig auch um Minimalismus ging, für diesen Link:

Das fängt ja schon gut an mit der Folge 13 – da vergessen wir glatt uns vorzustellen! Muss an der Zahl liegen! Ein perfekter Anlass, um über Aberglauben zu sprechen. Und wo landen wir? Bei der Frage, ob, wie, wann oder warum wir Glück herstellen wollen oder möchten. Oder eben auch nicht. Denn: Aberglaube versucht in erster Linie, Glück herzustellen, beziehungsweise Unglück abzuwenden. Und natürlich landen wir auch wieder bei dem guten alten Aristoteles. Und der Eudaimonia – den guten Dämonen. Und bei Selbsterhellung. Eine kleine Reise ins Glück – oder das, was wir darunter verstehen.
Und weil wir – verflixte Folge 13! – auch noch vergessen haben euch zu sagen, wie und wo ihr uns erreichen könnt, reichen wir das hier nach: Schickt uns euer Feedback gerne via Twitter (@WDDD_Podcast), Facebook, E-Mail (nora (at) wasdenkstdudenn.de oder rita (at) wasdenkstdudenn.de) – und auch im Sendegate sind schon Nachrichten an uns gelandet. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!
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Den Titel für diesen Podcast hat – mal wieder – Rita beigesteuert:

Wie konnte das nur passieren? Es haben doch alle gewusst! Die Frage wird gerne im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt und nein, die können wir nicht beantworten. Was wir uns aber fragen können: Wann setzen wir eigentlich Wissen in Handlungen um? Aktuell schön zu sehen an der Debatte um Plastikmüll und To-Go-Becher. Wir wissen alle: Plastikmüll und To-Go-Becher sind schlecht für die Umwelt. Sie vergiften unser Wasser und töten Meerestiere. Wir finden das zwar alle ganz schlimm, trotzdem fällt es uns schwer, unser Leben so zu ändern, dass wir deutlich weniger Plastikmüll produzieren. Warum? In dieser Episode diskutieren wir die Rahmenbedingungen. Wann handeln wir? Wie entwickeln wir Handlungsalternativen? Und wie setzen wir einen Veränderungsprozess in Gang? Denn egal, welche Begründung wir finden, warum wir unser Wissen nicht in Handlung übersetzen. Sind die Dinge, die wir täglich tun, alternativlos? Manche schon. Essen zum Beispiel. Manche aber auch nicht, vor allem nicht in der Retrospektive: „Das auszuhalten ist wahrscheinlich ganz schwer, dass es immer auch ein alternatives Handeln gegeben hätte.“ Und dann? Weckschelle!
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Das ist übrigens der Artikel, über den wir eingangs ganz kurz sprechen:
Neu entdecktes Tagebuch – Jeder konnte es wissen (Zeit online vom 22. Juni 2011)

Es ist Sommer und ja – es stinkt! Manchmal zumindest. Zum Beispiel in der U-Bahn. Nach menschlichen Ausdünstungen. Oder nach Parfüm, um eben diese zu überdecken. Und ob wir wollen oder nicht – wir nehmen das wahr. Ritas Nachbar zum Beispiel benutzt Parfüm zur biologischen Kriegsführung. Gegen Wühlmäuse. Von der Geruchsprobe, die Rita auf ihrer Hand hatte, war sie allerdings nur mäßig begeistert. Ihr seht schon – zu Gerüchen haben wir ein sehr emotionales Verhältnis. Woher das kommt, ob es eine Verpflichtung zur Hygiene gibt und wie wir nett sagen können: Du stinkst! – darüber sprechen wir in dieser Episode.
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Wie düfte uns manipulieren | Spektrum.de vom 25.05.2015
Bedeutung des Geruchs aus psychologischer Sicht | stangl-taller.at – zuletzt aufgerufen am 15.06.2017

Um es mal mit Judith Holofernes zu sagen: „Wir müssen nur wollen!“ – eine These, die sie im damaligen „Wir sind Helden“-Song ordentlich auf den Prüfstand stellt. Und genau das tun auch Rita und ich, Nora, in unserer aktuellen Folge. Denn eins ist klar: Wenn wir keinen Bock darauf haben, dass uns hier alles aus dem Ruder läuft, dann müssen wir was tun. Wobei: Müssen wir? Alle? Und was braucht es dazu? Aktionismus? Oder doch eher Verweigerung?
Aktion ist erst mal das Naheliegende – und ist manchmal gar nicht so aufwändig wie es scheint, wie Cornelia Heyken von #ichbinhier auf dem Youtube-Channel von Jäger & Sammler erklärt. Am Ende brauchen wir aber vor allem erst mal ein Vokabular, sagt Rita. Wir müssen beschreiben lernen, wie unsere Situation ist – und was uns daran nicht passt. Da geh ich doch glatt mit!
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Achtung! Dieser Podcast enthält ganz explizit sehr explizite Beleidigungen! Aber wir müssen halt mal drüber reden. Und das Schöne: Beim Thema Schimpfen und Beleidigen sind wir zwei, Rita und Nora, wirklich sehr verschieden. Ich, Nora, bin da eher impulsiv und – ja, ich muss es wohl so sagen – vulgär. Und Rita hat da weniger den Hang zum Beleidigen. Aber warum machen wir das? Warum beleidigen wir und vor allem, warum benutzen wir dabei völlig unreflektiert Worte, die wir in einem ausgeglichenen Gemütszustand niemals verwenden würden? Für Rita übrigens ganz wichtig beim Thema beleidigen und beschimpfen: Wenn dann bitte kontextbasiert und korrekt! Ein großer Spaß mit Raum für Kreativität. Ach, bei der Gelegenheit: Schickt uns doch gerne eure kreativsten Schimpfworte via Mail oder Twitter. Von Rita habe ich im Nachgang noch folgendes gelernt: „Phallogozentristenarsch“ – eine schön feminismuszentrierte Beleidigung 😉
Moritz Klenk hat sich in seinem Podlog #163 mit unserer Folge auseinandergesetzt und ist ungefähr genau der gegenteiligen Meinung. Finden wir grundsätzlich sehr spannend und deshalb wollen wir an dieser Stelle gerne auch Moritz Podcast-Folge hier verlinken. Muss ja a) alles seine Vollständigkeit haben und b) sind da wirklich auch viele gute, weil kontroverse Gedanken drin. Erweitert definitiv den Horizont!
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