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Browsing Tag: Diskriminierung

Episode 167: Wer ist hier empowert?

Was ist eigentlich Empowerment? Das ist gar nicht so einfach zu klären, denn die inflationäre Verwendung des Begriffs sorgt zunehmend dafür, dass seine Bedeutung verschwimmt und zerfasert. Dabei ist der Grundgedanke, nämlich Räume zu schaffen, in denen Menschen eine Bestärkung ihres Selbst erfahren, grundsätzlich ein guter.

Aber auch Empowerment wird immer mehr zu einem Buzzword. Zum Geschäft. Und Nicole vom „Kleine Pause Podcast“ hat sich gefragt, welche Folgen das hat. Und welche Rolle auch Autorität dabei spielt, wenn Menschen sich gegenseitig bestärken und Macht und Machtpositionen gesellschaftlich neu verhandelt werden. Genau das versuchen wir in dieser Folge auszuloten und zu durchdenken.

Ritas Literaturliste:

  • Albert, Hans: Freiheit und Ordnung: Zwei Abhandlungen zum Problem einer offenen Gesellschaft. Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik, Band 109. Tübingen 1986.
  • Arendt, Hannah: Was ist Autorität? In: Dies.: Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Übungen im politischen Denken I. München 1994. S. 159-200. [Orig. 1956]
  • Neiman, Susan: Moralische Klarheit: Eine Anleitung für erwachsene Idealisten. Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. München. 2009.
  • Srinivasan, Amia: Das Recht auf Sex: Feminismus im 21. Jahrhundert. Aus dem Englischen von Tanja Handels. Frankfurt/Main. 2022.
  • Wille, Katrin: Feministische Theorie und Praxis der Autorität. In: Landweer, Hilge/ Newmark, Catherine (Hrsg.): Wie männlich ist Autorität? Frankfurt/Main, New York. 2018. S. 343-359. Online verfügbar unter https://www.uni-hildesheim.de/media/fb2/philosophie/Forschung_und_Promotion/Feministische_Kritik/Veroeffentlichungen/Wille-Autoritaet-Campus-2018.pdf (Datum des letzten Abrufs: 23.08.2025)

Nicoles Literaturtipps:

  • hooks, belle: Die Welt verändern lernen. Unrast. 2025
  • hooks, belle: Kritisch denken lernen. Unrast. 2025
  • hooks, belle: Gemeinschaft leben lernen. Unrast. 2025
  • Randak, Nadine: Emanzipation, Erziehung, Empowerment – Über einen (nicht nur) pädagogischen Paradigmenwechsel und seine Folgen. In: Gräber, Sebastian / Gutfleisch, Henning / Probst, Tarek / Stahl, Anna-Josepha / Viol, Patrick / Wevelsiep, Max (Hrsg): Halbbildung – Kritische Theorie der Pädgogik. Verbrecher-Verlag. 2025.
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Episode 165: Hold my Sachlichkeit

Allyship – ein viel genutzter Begriff, wenn es darum geht, marginalisierte und diskriminierte Menschen in ihrem Kampf um Wahrnehmbarkeit zu unterstützen, ihnen zur Seite zu stehen, Räume zu öffnen und zu halten. Immer wieder wird Allyship auch in sozialen Netzwerken thematisiert, gefordert und gelebt. Aber wie macht man das eigentlich richtig? Und wie kommen wir von performativer Allyship in gelebte Solidarität?

An konkreten Beispielen versuchen wir in dieser Folge, uns dem Begriff Allyship zu nähern und fragen uns, was es eigentlich braucht, um eine guter Ally zu sein? Und ob es am Ende ausschließlich um die Solidarität und Unterstützung von marginalisierten Personengruppen geht oder ob sich unser Engagement nicht eher auf ein drittes stützen muss – nämlich geteilten Werten. Und welche Rolle spielen dabei eigentlich Privilegien, Machtverhältnisse und Abhängigkeiten?

Ritas Literaturliste:

  • Fallwickl, Mareike (2025): Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen. Briefe an die kommenden Generationen, Band 5. München.
  • Kalina, Peter (2020): Performative Allyship. In: Technium Social Sciences Journal 11, S. 478-481.
  • Kaufmannn, Margrit E. (2021): Solidarität als Kritik. Gerechtigkeit in Zeiten von Abstandsregelungen, Appellen und Allyship. In: Sozialmagazin 8, S. 14 – 23.
  • Masurkewitz-Möller, Julia (2023): Formen der Solidarität. Eine Begriffssystematik. Bielefeld.
  • Roig, Emilia (2024): Lieben. Berlin.
  • Sunderman, Zachary (2023): Dilemmas of Allyship. White Anti-Racists and the Challenges of Social Justice. London.
  • Susemichel, Lea/ Kastner, Jens (Hrsg.) (2021): Unbedingte Solidarität. Münster.

Noras Literaturtipp:

  • Endler, Rebekka (2025): Witches, Bitches, It-Girls – Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen. Hamburg.
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Episode 152: … wie ein Mädchen

2024 und immer noch gibt es zahlreiche Vorurteile und Diskussionen um Frauen im Sport. Dabei ist die gesellschaftliche Diskussion bereits viel weiter und stellt damit das binäre Geschlechtersystem des Sports vor große Herausforderungen. Deshalb diskutieren wir in dieser Folge auch anhand der Geschichte von inter- und transgeschlechtlichen Athletinnen über Geschlecht, Diversität und Diskriminierung im Sport.

Zu Gast: Bettina Rulofs, Professorin am Institut für Soziologie und Genderforschung, Abteilung Diversitätsforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln

Ritas Literaturliste:

  • Diem, Carl: Weltgeschichte des Sports und der Leibeserziehung. Stuttgart: Cotta. 1960.
  • Hartmann, Herbert (Hrsg.): Emanzipation im Sport. Giessen: Achenbach. 1975.
  • Moran, Caitlin: How tob e a woman. London: Ebury Press. 2011.
  • O’Connell, Mark: To Be a Machine. Adventures Among Cyborgs, Utopians, Hackers, and the Futurists Solving the Modes Problem of Death. London: Granta. 2017.
  • Young, Iris Marion: Werfen wie ein Mädchen. Ein Essay über weibliches Körperbewusstsein. Stuttgart: Reclam. 2020. [Orig. 1980]

Noras Linktipps:

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Episode 88: Einladung zum Zuhören

Wir hatten uns eigentlich ein anderes Thema vorgenommen. Aber angesichts des Mordes an George Floyd und der Lage in den USA, aber auch angesichts dessen, was Schwarze Menschen in Deutschland Tag für Tag an Rassismus und Diskriminierung erleben, scheint uns das einfach alles zu banal. Denn wir, Rita und Nora, sind zwei weiße Frauen. Wiewohl es gute, weiße Rassismusforscherinnen gibt, wie Rita anmerkt, nur sie selber ist eben keine – weshalb sie an dieser Stelle als weiße Wissenschaftlerin eben nicht das Wort ergreifen möchte. Das Thema Rassismus ist uns aber so wichtig, dass wir an dieser Stelle eine Einladung aussprechen wollen: Wir schenken euch die Stunde, die ihr damit verbringen würdet uns zuzuhören und laden euch ein, stattdessen Podcasts oder Hörbücher von und mit Schwarzen Menschen zu hören. Hier sind unsere Vorschläge:

Hör- und Lesetipps:

Das hier ist nur ein Startpunkt, um sich mit der Thematik zu beschäftigen. Wir haben absichtlich nur einige wenige ausgesucht, damit diejenigen, die sich bislang noch nicht intensiver mit der Thematik auseinandergesetzt haben, nicht aus einem riesigen Angebot auswählen müssen. Es gibt allerdings noch viele, viele weitere Menschen und auch Podcasts, die sich intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigen. Ihr findet zahlreiche Hinweise auf Plattformen wie Twitter und instagram. Aber auch bei den vorgestellten Initiativen.