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Browsing Tag: Privilegien

Episode 165: Hold my Sachlichkeit

Allyship – ein viel genutzter Begriff, wenn es darum geht, marginalisierte und diskriminierte Menschen in ihrem Kampf um Wahrnehmbarkeit zu unterstützen, ihnen zur Seite zu stehen, Räume zu öffnen und zu halten. Immer wieder wird Allyship auch in sozialen Netzwerken thematisiert, gefordert und gelebt. Aber wie macht man das eigentlich richtig? Und wie kommen wir von performativer Allyship in gelebte Solidarität?

An konkreten Beispielen versuchen wir in dieser Folge, uns dem Begriff Allyship zu nähern und fragen uns, was es eigentlich braucht, um eine guter Ally zu sein? Und ob es am Ende ausschließlich um die Solidarität und Unterstützung von marginalisierten Personengruppen geht oder ob sich unser Engagement nicht eher auf ein drittes stützen muss – nämlich geteilten Werten. Und welche Rolle spielen dabei eigentlich Privilegien, Machtverhältnisse und Abhängigkeiten?

Ritas Literaturliste:

  • Fallwickl, Mareike (2025): Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen. Briefe an die kommenden Generationen, Band 5. München.
  • Kalina, Peter (2020): Performative Allyship. In: Technium Social Sciences Journal 11, S. 478-481.
  • Kaufmannn, Margrit E. (2021): Solidarität als Kritik. Gerechtigkeit in Zeiten von Abstandsregelungen, Appellen und Allyship. In: Sozialmagazin 8, S. 14 – 23.
  • Masurkewitz-Möller, Julia (2023): Formen der Solidarität. Eine Begriffssystematik. Bielefeld.
  • Roig, Emilia (2024): Lieben. Berlin.
  • Sunderman, Zachary (2023): Dilemmas of Allyship. White Anti-Racists and the Challenges of Social Justice. London.
  • Susemichel, Lea/ Kastner, Jens (Hrsg.) (2021): Unbedingte Solidarität. Münster.

Noras Literaturtipp:

  • Endler, Rebekka (2025): Witches, Bitches, It-Girls – Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen. Hamburg.
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Episode 138: Privilegien-Quartett

„Wie privilegiert kann man sein?“ – Dieser Satz hat jemanden in einem sozialen Jobnetzwerk zu einem Post veranlasst. Ein Post, in dem durchaus Wut über diesen Satz herauszulesen war. Aber warum fühlen wir uns eigentlich angegriffen, wenn wir auf unsere Privilegien angesprochen werden? Woher kommen diese Abwehr- und Verteidigungsmechanismen? Wir wollen in dieser Folge das Privileg beleuchten und warum es so schwer ist, aus dem Privilegien-Quartett auszusteigen.

Aber wenn wir nicht aussteigen können aus unseren Privilegien. Wenn sie sogar mehr werden, je mehr wir darüber reflektieren, je mehr Bewusstsein wir über sie erlangen – was machen wir denn dann damit? Das ist eine gar nicht mal so leichte Frage. Denn sie geht auch mit Schuld (Adorno) und Verantwortung einher.

Ritas Literaturliste:

Noras Literaturtipp:

  • Endler, Rebekka: Das Patriarchat der Dinge – Warum die Welt Frauen nicht passt. Köln 2021.
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