Episode 5: Der rammdösige Asket

Wir haben keinen Zugriff auf das Nichts. Und ans Alles können wir auch nicht ran.

 

Diese Folge wollen wir euch wirklich wärmstens ans Herz legen. Alle anderen natürlich auch. Aber diese hier hat so viele Aha-Momente, dass wir beide nach dem Gespräch ganz überrascht davon waren, wo das eigentlich hingegangen ist. Übrigens auch wirklich das Schöne am WDDD-Podcast. Ihr hört uns beim Denken zu. Ganz in echt.

Dabei war das Thema eigentlich total unsexy: Verzicht. Das Weglassen, nicht konsumieren, fasten – wie auch immer. Trotzdem haben wir wirklich viel gelacht. Einfach, weil der Verzicht im Extrem schon auch komische Seiten hat. Zum Beispiel eben den ramdösigen Asketen, der am Ende vielleicht auf den Verzicht verzichten muss, um wieder ein glücklicher Mensch werden zu können.

Aber auch um Fülle und Leere ging es. In der absoluten Vorstellung machen einen die Begriffe „Alles“ und „Nichts“ fast wahnsinnig – ein ähnlich irres Gefühl im Bauch wie die Vorstellung der Unendlichkeit. Oder der Appendix „-losigkeit“ im Deutschen, der die Abwesenheit einer wie auch immer gearteten Fülle darstellt: Besitz vs. Besitzlosigkeit, Ehe vs. Ehelosigkeit, Liebe vs. Lieblosigkeit (gibt’s das Wort überhaupt als Substantiv?). Übrigens ein Begriff von Matthias Burchardt – ebenfalls Philosoph.

Zum Ende der Episode haben wir euch diesmal übrigens eine Literaturliste angehängt, in der Rita noch mal zusammenfasst, über welche Autoren und Bücher wir gesprochen haben. Kleiner neuer Service für euch! Und jetzt: habt viel Spaß! Und lasst uns gerne auch mal ein Feedback da.

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