Episode 32: Political Correctness und die Frage nach dem Kontext

Der Titel des Podcast: Political Correctness und die Frage nach dem Kontext

Political Correctness – oder auf deutsch: Politische Korrektheit – ist immer wieder Anlass für heftige Diskussionen. Egal ob im Freundeskreis, unter Arbeitskollegen oder in sozialen Netzwerken. Die einen meinen, man dürfe nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, andere meinen sehr wohl, dass das nötig sei. Aber gibt es ein Recht darauf „frei Schnauze“ zu sprechen? Warum brauchen wir so etwas wie political correctness überhaupt. Und was ist mit denen, die sich da eben nicht dran halten? Ganz ehrlich: Ein bisschen hatten wir Angst, uns in dieser Folge erstmalig in die Haare zu bekommen. Aber es ist – wie immer – kompliziert. Und die Argumentenlage pro und contra ist in beide Richtungen überzeugend. Und dann ist da auch noch das Ding mit dem gesellschaftlichen Wandel: Denn was genau politisch korrekt ist, ändert sich genauso, wie sich eben auch Sprache und Gesellschaft überhaupt ständig verändern. Wie also können wir mit dem Thema umgehen, ohne den Sprechakt zum „Fettnäpfchen-Wetthüpfen“ zu machen?

Ritas Literaturliste:

  • Austin, John: Zur Theorie der Sprechakte. Stuttgart 1979.
  • Butler, Judith: Hass spricht. Zur Politik des Performativen. Berlin 1998.
  • Frank, Manfred: Das Sagbare und das Unsagbare. Frankfurt/Main 1980.
  • Mangold, Ijoma: Das deutsche Krokodil. Reinbek bei Hamburg 2017.
  • Neiman, Susan: Moralische Klarheit. Leitfaden für erwachsene Idealisten. Hamburg 2010.
  • Dies.: Warum erwachsen werden? Eine philosophische Ermutigung. Berlin 2015.
  • Pfaller, Robert: Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur. Frankfurt/Main 2017.
  • Searle, John: Sprechakte. Frankfurt/Main 1983.

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