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Kategorie: Podcast

Zitat Rita: "Wenn ich nur auf Anpassung hin erziehe, auch politisch erziehe, dann passiert einfach nichts Neues."

Episode 29: Von Widerstand und Kritikäffchen

Gibt es eine Pficht zum Widerstand? Das hier ist eine echte Folge 2. Eine Fortsetzung. Denn wir haben uns so lange mit dem Hannah Arendt Zitat: „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen BEI KANT“ beschäftigt, dass wir die entscheidende Frage gar nicht klären konnten. Wenn es kein Recht zu gehorchen gibt, gibt es dann eine Pflicht zum Widerstand?
Um das zu klären lohnt sich natürlich erst mal zu fragen: Was ist denn Widerstand? Oder besser: Wann ist denn was eigentlich Widerstand? Und reicht nicht auch Widerspruch? Wie viel davon verträgt denn eine Demokratie? Ihr merkt schon, das wird wieder eine bunte Reise durch verschiedene Perspektiven auf das Thema. Beginnend bei der Vita Activa von Hannah Arendt.

Und damit ihr zwischendurch mal kurz spingsen könnt, hier mal die kurze Zusammenfassung der drei Schritte. Vielleicht hilft das beim Hören.

  1. Stufe: Das Arbeiten -> machen wir, um am Leben zu bleiben und unsere Gattung zu sichern. Für Hannah Arendt geben wir damit eine Antwort auf unsere Sterblichkeit.
  2. Stufe: Das Herstellen von Gegenständen und Kulturgegenständen -> ist Immortalität. Da spielt die individuelle Sterblichkeit keine Rolle
  3. Stufe: Das Handeln -> dazu gehört auch das Sprechen. Es ist notwending zum Bilden von politischen Gemeinschaften.

Der Aktivist, der für Datenschutz und damit gegen Teile der AGB von zum Beispiel Facebook kämpft, heißt Max Schrems. Er hat eine NGO gegründet: NOYB – übersetzt: None of your business.

Die Veranstaltungsreihe Köln spricht findet ihr zum Beispiel auf Facebook, Youtube und Twitter. Inzwischen gibt es diese Veranstaltung auch in anderen Städten.

Ritas Literaturliste:

  • Bieri, Peter: Wie wollen wir leben? München 2013.
  • Hessel, Stéphane: Empört Euch! Berlin 2011.
  • Ders., im Gespräch mit Gilles Vanderpooten: Engagiert Euch! Berlin 2011.
  • Horster, Detlef: Politik als Pflicht. Studien zur politischen Philosophie. Frankfurt/Main 1993.
  • Masschelein, Jan/ Maarten Simons: Globale Immunität oder Eine kleine Kartographie des europäischen Bildungsraumes. Zürich 2005.
  • Schmidt, Manfred G.: Demokratietheorien. Eine Einführung. Bonn 2010.

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Episode 25: Die Natur will das so!

Ein Araber-Hengstfohlen hat im Oktober 2017 die Netzwelt aufgewühlt! Seine Besitzer deklarieren es als „perfekte“ Züchtung und lassen sich feiern. Für viele andere Menschen ist diese Züchtung die Groteske eines Pferdes: Seepferdchenschnauze, Glubschaugen – Disney persönlich hätte es nicht besser zeichnen können. Vielen Tierärzten ist das Aussehen wiederum egal, sie beschäftigt die Frage, ob das Pferd überhaupt genug Luft bekommt.

Rita und Nora wiederum beschäftigt die Frage, wieso der Mensch überhaupt züchtet. Und ob beziehungsweise inwieweit Zucht moralisch vertretbar ist. Denn wenn der Mensch eingreift, werden die relevanten Merkmale nicht durch die Evolution bestimmt. Sondern zum Beispiel durch den Nutzen, den bestimmte Merkmale – egal ob bei Tieren oder Pflanzen – für den Menschen haben. Oder es werden ästhetische Merkmale bestimmt. Wo sind die Grenzen? Dürfen wir Tiere züchten, nur um sie anschließend zu töten und zu verspeisen? Und was ist mit Qualzuchten bei Hunden und Katzen? Tiere, denen Merkmale angezüchtet werden, die sie eigentlich krank machen. Ist das legitim?

Ritas Literaturliste:

  • Duve, Karen: Anständig essen. Ein Selbstversuch. 2. Auflage. Berlin: Galiani. 2011.
  • Foer, Jonathan Safran: Tiere essen. 6. Auflage. Köln: Kiepenheuer & Witsch. 2010.
  • Ladwig, Bernd: Das Recht auf Leben? Nicht nur für Personen. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1/2007. Berlin: De Gruyter.
  • Nagel, Thomas: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie. Stuttgart: reclam. 1990.
  • Rousseau, Jean-Jacques: Emile oder Über die Erziehung. Stuttgart: Reclam. 2001. [Original 1762]
  • Rousseau, Jean-Jacques: Träumereien eines einsamen Spaziergängers. Stuttgart: Reclam. 2003. [1787/88]
  • Singer, Peter: Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere. Reinbek: Rowohlt. 1996.
  • Wolf, Ursula/Jens Tuider: Tierethische Positionen. [Mit weitergehenden Literaturhinweisen!] Abrufbar über die Website der Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/176364/tierethische-positionen?p=all

Links:

Experiment öffentliche Schlachtung | Video bei Facebook über 1LIVE

Qualzucht: Pimp my dog | Video bei Facebook von Jäger & Sammler

Überzüchtetes Seepferchen-Pferd | Beitrag bei Deutschlandfunk Nova

Übergriffe des Menschen auf die Natur | Beitrag bei Deutschlandfunk Nova

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Zitat von Kraftklub aus dem Song Wie ich "Du bist gut, so wie du bist, bleib' dir treu Oder ich reiß' einfach alles ein und bau' die Scheiße neu"

Episode 22: Wer sagt da Ich beim Treueschwur?

Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung. Nicht nur unser Körper verändert sich beständig, auch unsere Psyche passt sich den Umständen an. In unterschiedlichem Maße, aber jeder Mensch lernt. Allein das bedeutet Veränderung. Wie also können wir, um die Veränderung wissend, Beständigkeit versprechen? Wie können wir einen Treueschwur ableisten? Was macht uns loyal? Und warum? Rita und Nora bemühen sich um eine Unterscheidung der Begriffe Treue und Loyalität. Und landen vor allem erst mal bei sich selbst. Denn am Ende ist es schon schwer genug, sich selbst treu zu sein. Zumindest solange man gar nicht weiß, wer dieses Ich überhaupt ist, dem wir treu sein sollen – oder das am Ende vielleicht auch anderen die Treue verspricht.

Ritas Literaturliste:

  • Buber, Martin: Zur Verdeutschung der Preisungen. Beilage zu Das Buch der Preisungen. Heidelberg: Lambert Schneider. 1958.
  • Horkheimer, Max/ Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt/Main: Fischer. 1969.
  • Husserl, Edmund: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Hamburg: Meiner. 2007.
  • Knipp, Jens/ Meier, Frank (Hrsg.): Treue zur Wahrheit: Die Begründung der Philosophie Alain Badious. Münster: Unrast Verlag. 2010.
  • Koller, Hans-Christoph: Bildung anders denken. Einführung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: Kohlhammer. 2011.
  • Kraftklub: Wie ich. Album In Schwarz. 2014.
  • Rosa, Hartmut: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. (Hierin v.a.: Kap. IV.1 Angst und Begehren als elementare Formen der Weltbeziehung.) Berlin: Suhrkamp. 2016.
  • Rosenzweig, Franz: Der Mensch und sein Werk. Gesammelte Schriften, Band IV Sprachdenken im Übersetzen. Dordrecht/Boston/Lancaster: Martinus Nijhoff Publishers. 1984.
  • Wise Guys: Romanze. Album Radio. 2006.

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Der Song zum Podcast:

Zitat von Dr. Matthias Burchardt: Der Akteur im Feld des Internets ist nicht die Person, sondern der Avatar.

Episode 21: Digitalisierung – Friss oder stirb!

Premiere im WDDD-Podcast: Wir haben das erste Mal einen Gast. Dr. Matthias Burchardt, Philosoph an der Uni Köln. Matthias Burchardt bezeichnet sich selbst als Digitial Pioneer – er gehört zu den Menschen, die das Konstrukt Digitalisierung schon kennen, seit die ersten Pixel die weite Welt des Internets erobert haben. Als Text noch weit wichtiger war als Bilder. Zusammen mit ihm fragen wir uns: Was macht Digitalisierung mit uns als Menschen? Was bedeuten Interaktionsdesign und ständige Unterbrechung für unseren Alltag? Gibt es mehr Freiheiten oder macht uns das ständige im Netz sein zu Gefangenen von Maschinen und Algorithmen?

Links zur aktuellen Episode:

Literaturliste:

  • Anders, Günther: Die Antiquiertheit des Menschen. München: Beck. 1956.
  • Arendt, Hannah: vita activa oder Vom tätigen Leben. München: Pieper. 1967.
  • Doctorov, Cory: Little Brother.
  • Doctorov, Cory: For the win.
  • Eggers, Dave: Der Circle. Köln: KiWi. 2013.
  • Elsberg, Marc: Blackout. Morgen ist es zu spät. Berlin: Blanvalet. 2012
  • Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. 9. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2008.
  • Graupe, Silja: Die Macht ökonomischer Bildung. Das ökonomische Menschenbild und sein Einfluss auf das Demokratieverständnis. In: Ursula Frost, Markus Rieger-Ladich (Hrsg.): Demokratie setzt aus. Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. 2013, S. 85-112.
  • Han, Byung-Chul: Im Schwarm des Digitalen. Berlin: Matthes & Seitz. 2013.
  • Haraway, Donna: A Cyborg Manifesto. Simians, Cyborgs, and Women. The Reinvention of Nature. London: Free Association Books. 1984.
  • Hillenbrand, Tom: Drohnenland. Köln: KiWi. 2014
  • Harris, Michael John: The end of absence. Reclaiming what we’ve lost in a world of constant connection. London: Penguin. 2014.
  • Horkheimer, Max: Der Begriff der Bildung. In: Ders: Sozialphilosophische Studien. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1972. [Orig. 1952]
  • Jungk, Robert (Hrsg.): Off Limits für das Gewissen. Briefwechsel zwischen Günther Anders und Claude Eatherly. Reinbek: Rowohlt. 1961.
  • Marinetti, Filippo: Das futuristische Manifest. In: Le Figaro. 20.02.1909.
  • Noltze: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität. Hamburg: edition Körber-Stiftung. 2010.
  • Serres; Michel: Erfindet Euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2013.
  • Suarez, Daniel: Daemon.
  • Suarez, Daniel: Darknet.
  • Suarez, Daniel: Kill Decision.

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Zitat von Rita Molzberger: Witz ist eigentlich der Vorläufer von Vernunft. Früher hieß witzig: Die Gabe, die man mitbekommen hat, zu verstehen.

Episode 20: Humor ist ein Saft

Klingt komisch, aber Rita und Nora sprechen in dieser Episode ganz ernsthaft über Humor. Gut, bis auf die gelegenlichen Flach- und Wortwitzphasen, aber die haben wir euch in den Kapitelmarken gekennzeichnet. Auch sonst haben wir es diesmal etwas strukturierter angehen lassen: Wir haben uns von den Thesen Heinrich Lützelers leiten lassen – einem Bonner, der über die Philosophie des Kölner Humors geschrieben hat. Mit seiner Hilfe versuchen wir, Witz von Humor zu unterscheiden, widmen uns den Zynikern und der Ironie. Fröhnen der leichten Unterhaltung und lehnen es hin und wieder auch moralisch ab, dass sich jemand über etwas lustig macht.

Clips zum Thema Las Vegas

Jimmy Kimmel nach dem Attentat in Las Vegas
Trevor Responds to the Las Vegas Shooting & Trump Tweets the Weekend Away: The Daily Show

Ritas Literaturliste

  • Freud, Sigmund (1925): Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. In: Gesammelte Schriften, Band 9. Leipzig, Wien, Zürich: Internationaler Psychoanalytischer Verlag
  • Lützeler, Heinrich (1954): Philosophie des Kölner Humors. Honnef/Rh.: Peters.
  • Pleßner, Helmuth (2003): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens. Frankfurt/Main: Suhrkamp. [Original: 1941]
  • Schlegel, Friedrich (1986): Athenäums-Fragmente und andere Schriften. Stuttgart: Reclam. [Original: 1798] Zugänglich auch über http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Fragmentensammlungen/Fragmente

Schmankerl:

Friedrich Schlegel, a.a.O., Fragment 37:

„Manche witzige Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zwei befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung.“

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Rita stellt fest: Aha die Nora ist Stoikerin. Nora antwortet: Watt bin ich?

Episode 19: Glück ist ein domestiziertes Eichhörnchen

Wann sind wir eigentlich glücklich? Und wie lange hält Glück eigentlich an? Wir haben einen Comic von The Oatmeal zugeschickt bekommen und haben ein bisschen darüber nachgedacht. Wir haben den Stoikern einen kleinen Besuch abgestattet, über Ataraxie gesprochen, über domestizierte Eichhörnchen, Gehirn-Orgasmen beim Rätsel lösen und die Frage, warum wir uns das Leben hier in Westeuropa eigentlich immer noch „leicht machen“ müssen.

Ritas Literaturliste:

  • Aristoteles: Nikomachische Ethik. Übersetzt von Franz Dirlmeier. Stuttgart: Reclam. 2003.
  • Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Studienausgabe in 12 Bänden. Band 1. Würzburg: Könisghausen & Neumann. 2009.
  • Fuchs, Birgitta/ Farokhifar, Karin/ Schütte, André (Hrsg.): Glück. Annäherungen an einen unsteten Zustand. Reihe nachdenken. Band 1. Rheinbach: CMZ. 2012.
  • “Glück/ Glückseligkeit” in: Mittelstraß, Jürgen (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart, Weimar: Metzler. 1995.
  • Pieper, Annemarie: Glückssache. Die Kunst gut zu leben. 4. Auflage. München: dtv. 2007.
    Wolf, Ursula: Aristoteles‘ Nikomachische Ethik. PDF verfügbar unter d-nb.info.

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Und das ist der Cäthe-Song, von dem Rita und Nora gesprochen haben:

Rita: "Die Welt ist nicht sicher. Existenz ist bedroht. Immer" Nora: "Mit jedem Atemzug" Rita: "Und wir sterben um Himmels Willen! Das ist so."

Episode 18: Wir werden alle sterben!

Das ist aber noch kein Grund in Panik zu verfallen. Denn der Sterblichkeit steht ja auch die Geburt gegenüber und das Mensch werden. Trotzdem verändert sich unser Blick auf das Leben, wenn wir uns unserer Sterblickeit bewusst werden. Wenn wir eh alle sterben, warum streben wir dann nach Sinn? Begeben wir uns zum Beispiel in ein Raumschiff und betrachten die Erde aus dem All, ist alles Menschsein zusammengeschrumpft auf einen winzigen blauen Punkt – angeleuchtet von der Sonne. Werden und Vergehen, gut und böse – alles wird eins. Ohne Unterschied.
Wir begeben uns mit euch in unendliche Weiten – und unendliche Tiefen. Auf der Suche nach Antworten auf existentielle Lebensfragen – Aug in Aug mit der Sinnlosigkeit.

Ritas Literaturliste:

  • De Beauvoir, Simone: Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le Deuxième Sexe. 1949.]
  • Bollnow, Otto Friedrich: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie. Schriften. Studienausgabe in zwölf Bänden, Band 4. Würzburg: Königshausen & Neumann. 2009.
  • Camus, Albert: Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde. In neuer Übersetzung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le mythe de Sisyphe. 1942.]
  • Fink, Eugen: Der Mensch als Fragment. In: Zur Krisenlage des modernen Menschen. Erziehungswissenschaftliche Vorträge. Würzburg: Königshausen & Neumann. 1989.
  • Sartre, Jean-Paul: Der Existenzialismus ist ein Humanismus und andere philosophische Essays 1943 – 1948. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: L’existentialisme est un humanisme. 1946.]
  • Buber, Martin: Ich und Du. Stuttgart: Reclam. 2008. [Original: 1923.]

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Weitere Links zum Thema:

Der Radiolab Podcast über die Voyager: „Where the sun don’t shine“ (Ab 18’20“)

Die Liebesgeschichte, die auf der Golden Plate mit der Voyager ins All geschickt wurde: „Voyager’s love story

Schönheit ist Futter für die Seele

Episode 17: Schönheit ist Futter für die Seele

Was ist eigentlich Schönheit? Wie können wir das definieren? Das fragt sich Rita, während sie zwei Menschen dabei zuschaut, wie sie sich über ein Kunstwerk streiten. Ist das jetzt schön? Oder eher nicht? Nora hat sich eine ähnliche Frage gestellt als sie einen Online-Artikel zu einem Beitrag über Brutalismus verfasst. Ist das jetzt schön? Faszinierend auf jeden Fall. Aber schön? Es bleibt ein zerissenes Gefühl und die Frage: Wie können wir eigentlich Schönheit auf einen gemeinsamen Nenner bringen? In der Diskussion landen wir bei Platon, Plotin und Schiller. Aber auch bei Depressionen und dem Wort Anästhese – die völlige Abwesenheit des Gefühls für das Schöne. Und nicht umsonst ist das Wort mit der Anästhesie verwandt… eine ziemlich spannende Reise durch die Gedankenwelt rund um die Schönheit.

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"Ich kann mich schon mal locker machen, aber auch das nur sehr hart" Zitat von Rita Molzberger

Episode 15: Verhärten kann auch Spaß machen

In Episode 6 hatten wir es ja schon mal von Höflichkeit – und irgendwie ist Nora mit dem Begriff nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt das an einem Missverständnis! Denn vor kurzem hatte Sven Preger bei Deutschlandfunk Nova den Sprachkünstler Fabian Neidhardt zu Gast. Seine These: Wir stellen Unverbindlichkeit ganz oft mit Höflichkeit gleich. Florian Neidhardt beschäftigt sich mit Weichmachervokabeln in der Sprache. Wir folgen ihm auf dieser Spur. Denn in unserer Sprache findet sich auch immer der Zeitgeist wieder. Wofür also brauchen wir die Verflüssigung? Wo ist sie gut? Wo hinderlich? Und was ist mit der vollständigen Verflüchtigung, wie sie sich zum Beispiel im Phänomen des Ghosting manifestiert? Bei aller Viskosität der Gedanken sind sich Rita und Nora am Ende einig: Wir brauchen die Verhärtung – für den Diskurs und die Streitkultur. Aber eben nicht nur.

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Inspiriert zu dieser Podcast-Episode hat uns der Talk von Fabian Neidhardt mit Sven Preger in „Eine Stunde Talk“ bei Deutschlandfunk Nova.

"Der Minimalismus kann eine Weise des Kommunikationsverzichts sein"

Episode 14: Die fiese Schwester von Nietzsche

Was macht man eigentlich, wenn man über Minimalismus sprechen will und dann feststellt: Eigentlich haben wir nicht so richtig Ahnung von dem Thema? Kein Problem, sprechen wir halt über Dingbeziehungen. Schließlich sind die essentiell im Bezug auf Minimalismus. Und schon geht das Nähkästchen auf und Rita erzählt von ihren FAST libidinösen Beziehungen zu Stiften (schönes Wort übrigens „libidinös“) und Nora über die hässliche Weihnachtsmann-Glocke von Oma, die nie, aber auch wirklich nie zum Einsatz kommt. Wir stellen uns aber auch ganz essentielle Fragen. Warum hängen wir unser Herz eigentlich an Dinge? Warum fällt es uns so schwer, uns von Dingen zu trennen? Warum häufen wir Sachen an, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Und gibt es unterschiedliche Arten, Dinge zu kaufen? Eindeutig ja! Die Erklärung dazu, gibt’s in dieser Episode.

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Danke übrigens an den Daddies in Distress Podcast, bei denen es zufällig auch um Minimalismus ging, für diesen Link: